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Wiener Melange: das Rezept und warum sie kein Cappuccino ist

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Andrea Wiencek 13 min Lesezeit

Die Wiener Kaffeekarte kennt über vierzig Kreationen. Zwei davon sind nach Mönchsorden benannt, weil im 19. Jahrhundert jemand die Farbe des Kaffees mit den Kutten von Kapuzinern und Franziskanern verglichen hat. Eine ist nach einer Kaiserin benannt. Eine andere nach einem Pferdekutscher.

Und das mit Abstand beliebteste Getränk in diesem ganzen barocken Aufgebot heißt: Mischung.

Melange. Französisch für „da ist Milch drin". Zweihundert Jahre Kaffeehauskultur, vierzig Namen voller Kaiser und Mönche. Durchgesetzt hat sich ausgerechnet der Kaffee, dem niemand einen richtigen Namen gegeben hat.

Das ist vielleicht weniger Zufall, als man zunächst vermuten würde.

Denn die Melange ist nicht die österreichische Übersetzung von Cappuccino, auch wenn das in jeder zweiten Erklärung so klingt. Sie ist ein eigenes Getränk. Der Unterschied ist winzig. Er steckt komplett im Milchschaum. Und er entscheidet darüber, ob dein Kaffee nach Kaffeehaus schmeckt oder nach Milchkaffee.

Bleibt nur die Frage, wie viel Milch genau „da ist Milch drin" eigentlich bedeutet. Fast jede Anleitung im Netz sagt: ein Teil Kaffee, ein Teil Milch. Keine sagt, wie viel ein Teil ist. Bei einem Rezept mit zwei Zutaten ist das eine bemerkenswerte Leistung. Wir schauen heute mal ganz genau hin.

Direkt zum Rezept

Was ist eine Wiener Melange?

Die Wiener Melange ist eine österreichische Kaffeespezialität aus etwa 90 ml kräftigem Kaffee und 90 ml heißer Milch, gekrönt von einer lockeren Milchschaumhaube. Serviert wird sie in einer dickwandigen Tasse von rund 180 bis 200 ml. Das Verhältnis ist 1:1. Der Kaffee ist meist ein Verlängerter, also ein Espresso, der mit heißem Wasser auf Länge gebracht wurde.

Klingt bis hierhin nach Cappuccino. Ist es aber nicht. Der Grund liegt in einer einzigen Eigenschaft: Der Schaum einer Melange soll sich mit dem Kaffee verbinden, nicht auf ihm sitzen. Beim Cappuccino gießt der Barista die Milch schräg ein, damit sich die berühmte Marmorierung bildet. Bei der Melange sieht man keine Marmorierung. Man sieht eine ruhige, hellbraune Oberfläche.

Der Unterschied ist der zwischen einer Decke auf dem Bett und einer, unter die du dich gelegt hast.

Und noch ein Detail, an dem man Wien-Kenner erkennt: Es heißt immer die Melange. Nie der.

Woher die Melange kommt (und warum die Türken-Legende nicht stimmt)

Der Name kommt aus dem Französischen und heißt schlicht „Mischung". Am Habsburger Hof sprach man Französisch, weil es schick war, also bekam der Milchkaffee einen französischen Namen. Belegt ist der Begriff seit etwa 1830.

Die schönere Geschichte, die du überall lesen wirst, geht so: 1683 ziehen die Türken von Wien ab und lassen Säcke voller Kaffeebohnen zurück. Ein findiger Wiener mildert das bittere Zeug mit Milch. Fertig ist die Melange. Die Geschichte ist gut. Sie ist nur wahrscheinlich nicht wahr. Zwischen 1683 und dem ersten Beleg für das Wort Melange liegen rund 150 Jahre, in denen niemand es aufgeschrieben hat.

Wer den Namen einmal im Ausland hört, wundert sich übrigens. In den Niederlanden bekommst du unter „Wiener Melange" Kaffee mit heißer Schokolade statt Milch. Dieselbe Bezeichnung, ein völlig anderes Getränk.

Melange, Cappuccino oder Latte Macchiato: der Unterschied

Alle drei bestehen aus Espresso und Milch. Sie unterscheiden sich im Verhältnis und vor allem in der Schaumkonsistenz. Diese Tabelle beantwortet die Frage schneller als jeder Absatz:

Merkmal Wiener Melange Cappuccino Latte Macchiato
Kaffee-Basis Verlängerter, ca. 90 ml Espresso, 25 bis 30 ml Espresso, 25 bis 30 ml
Milchanteil ca. 90 ml, Verhältnis 1:1 ca. 125 ml, Verhältnis 1:4 ca. 200 ml, Verhältnis 1:8
Tassengröße 180 bis 200 ml 150 bis 180 ml 240 bis 300 ml
Schaum locker, verbindet sich fest, cremig, liegt auf fest, dicke Haube
Optik gleichmäßig hellbraun Marmorierung sichtbar drei Schichten sichtbar
Geschmacksbild Kaffee führt, Milch weicht ab Balance Milch führt
Gefäß dickwandige Tasse Tasse hohes Glas

Die Kurzfassung: Beim Cappuccino und beim Latte Macchiato ist die Milch der Star. Bei der Melange bleibt der Kaffee vorne, die Milch nimmt ihm nur die Kanten. Deshalb schmeckt eine Melange kaffeeiger als ein Cappuccino, obwohl prozentual mehr Milch drin ist. Das klingt widersprüchlich, ergibt aber Sinn, sobald man auf die absolute Kaffeemenge schaut: 90 ml Kaffee gegen 30.

In Wien kannst du dir die Unterscheidung übrigens sparen. Auf den Karten der traditionellen Häuser steht der Cappuccino oft gar nicht drauf. Wer einen bestellt, bekommt in aller Regel eine Melange empfohlen. Von jemandem, der das für einen Gefallen hält. Er hat ja auch recht.

Das Rezept

Zwei Dinge entscheiden über das Ergebnis. Beide haben mit Temperatur zu tun. Die Tasse muss vorgewärmt sein, sonst verliert die Melange in den ersten dreißig Sekunden mehr Wärme als beim Trinken. Und die Milch darf nicht über 65 °C kommen. Darüber verändert sich das Milcheiweiß und die Milch schmeckt gekocht statt süß. Der süßeste Punkt liegt bei etwa 60 bis 65 °C.

 

Rezept

Wiener Melange

5 Minuten
1
Portionen
Einfach Schwierigkeit
Zutaten
  • 30 ml Espresso (doppelt gebrüht, kräftig)
  • 60 ml heißes Wasser (für den Verlängerten)
  • 90 ml Vollmilch (3,5 % Fett)
Zubereitung
  1. 1

    Die Tasse mit heißem Wasser ausspülen und stehen lassen. Eine dickwandige Tasse hält die Melange spürbar länger warm.

  2. 2

    Espresso brühen und mit dem heißen Wasser auf etwa 90 ml verlängern. Das ist die Wiener Basis, kein purer Espresso.

  3. 3

    Milch auf 60 bis 65 °C erwärmen und nur kurz aufschäumen. Sie soll seidig bleiben, nicht steif werden.

  4. 4

    Wasser aus der Tasse kippen, Kaffee eingießen. Milch gerade und mittig eingießen, nicht schräg. So entsteht keine Marmorierung.

  5. 5

    Den restlichen Schaum als lockere Haube aufsetzen. Fertig. In Wien kommt nichts mehr obendrauf.

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Welche Kaffeebohnen passen zur Wiener Melange?

Für eine Melange brauchst du eine mittlere Röstung mit Körper und wenig Säure. Sie muss durch 90 ml Milch tragen, ohne bitter zu werden. Genau dazwischen liegt der Sweet Spot. Deshalb funktioniert eine schweizerische oder österreichische Röstung hier besser als eine italienische.

Das ist kein Zufall. „Wiener Röstung" ist ein eigener Röstgrad, zwei Stufen heller als die italienische. Wer eine Melange mit einer dunklen Espressoröstung ansetzt, baut den Drink gegen sich selbst: Die Röstbitterkeit legt sich über die Milchsüße, statt sich mit ihr zu verbinden. Wie stark der Röstgrad den Geschmack steuert, steht ausführlicher im Artikel zum Röstgrad Kaffee.

Unsere Empfehlung ist der Schümli, der Schweizer Klassiker unter den mittleren Röstungen. Er ist genau für den längeren Bezug gemacht, den die Melange verlangt. Wer lieber etwas mehr Crema mag, greift zum Café Creme. Wer verstehen will, warum der Robusta-Anteil in einer Mischung die Crema stabiler macht, findet das im Vergleich Arabica vs. Robusta. In unserer Auswahl an Kaffeebohnen findest du beide Röstprofile. In der Alessio Collection steht die ganze Reihe.

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Die Wiener Varianten: von Franziskaner bis Kaisermelange

Wien führt über vierzig Kaffeekreationen. Die meisten sind Abwandlungen derselben zwei Zutaten. Fast alle stammen von der Melange ab. Diese vier lohnen sich wirklich.

Franziskaner

Eine Melange, bei der die Milchschaumhaube durch Schlagobers ersetzt wird, also durch Schlagsahne. Benannt nach der hellbraunen Kutte der Franziskanermönche. Das ist übrigens die Antwort auf einen alten Streit: Wenn dir jemand eine Melange mit Sahnehaube serviert, hast du streng genommen einen Franziskaner vor dir.

Kaisermelange

Starker Kaffee, ein rohes Eigelb, Honig und ein Schuss Cognac. Sie entstand aus dem Mangel: In Kriegszeiten gab es keine Milch, nicht einmal für den Kaiser, also nahm man Ei. Heute bekommst du sie in Wiener Kaffeehäusern kaum noch, weil die Lebensmittelverordnung rohes Eigelb im Ausschank verbietet. Der Kaiser hatte diese Sorge nicht.

Kapuziner

Ein kleiner Mokka mit wenigen Tropfen Schlagobers, gerade so viel, dass der Kaffee die Farbe einer Kapuzinerkutte annimmt. Nicht mehr, nicht weniger. Man hat sich das im 19. Jahrhundert nicht ausgedacht, um pittoresk zu sein, sondern weil es die praktischste Farbskala war, die gerade zur Verfügung stand.

Maria Theresia

Doppelter Espresso, Milch, 2 cl Orangenlikör, Obershäubchen und Schokostreusel. Die Variante für den späten Nachmittag, wenn der Tag ohnehin gelaufen ist.

Melange mit Kakao

Die Schokostreusel-Version ist außerhalb Wiens beliebter als in Wien selbst. In den traditionellen Häusern kommt die Melange pur. Wenn du sie mit Kakao magst, mach sie mit Kakao. Nur solltest du wissen, dass du damit eher in Richtung der niederländischen Lesart des Namens wanderst als in Richtung Kaffeehaus.

Häufige Fehler bei der Wiener Melange

Der Schaum ist zu fest

Der häufigste Fehler und der folgenschwerste. Wer Cappuccino-Schaum aufschlägt, bekommt eine Schaumkappe, die oben sitzt und den Kaffee darunter einsperrt. Der Melange-Schaum ist der, den du beim Cappuccino als misslungen wegkippen würdest: locker und noch fließfähig. Wie sich Mikroschaum anfühlt, wenn er richtig ist, beschreiben wir im Artikel zum Flat White.

Die Milch ist zu heiß

Über 65 °C denaturiert das Milcheiweiß und die Milch schmeckt nach Kochtopf. Ohne Thermometer gilt: Wenn du die Kanne noch drei Sekunden in der Hand halten kannst, ist die Temperatur richtig. Sobald du loslassen musst, war es zu viel.

Der Kaffee ist ein purer Espresso

30 ml Espresso gegen 90 ml Milch ergeben einen Flat White mit falscher Tasse. Die Melange braucht die verlängerte Basis, sonst verschwindet der Kaffee.

Die Tasse ist kalt

Eine dickwandige Tasse zieht aus 180 ml Getränk erstaunlich viel Wärme. Wer sie nicht vorwärmt, trinkt ab der Hälfte lauwarm.

Es kommt zu viel obendrauf

Zimt oder Kakao, alles kann. Nur wird die Melange davon nicht wienerischer. Sie lebt von einer sehr schmalen Balance zwischen Kaffee und Milch. Jedes Topping schiebt diese Balance in eine Richtung.

Kalorien und Koffein der Wiener Melange

Eine Melange mit Vollmilch liegt bei etwa 65 kcal und rund 60 bis 80 mg Koffein, je nachdem wie kräftig der Espresso gebrüht ist. Damit ist sie kalorisch der leichteste Milchkaffee unter den Klassikern, weil sie schlicht am wenigsten Milch enthält.

Getränk (Standardgröße) Kalorien Koffein
Wiener Melange, Vollmilch (180 ml) ca. 65 kcal 60 bis 80 mg
Wiener Melange, Hafermilch (180 ml) ca. 50 kcal 60 bis 80 mg
Franziskaner mit Schlagobers ca. 145 kcal 60 bis 80 mg
Cappuccino (150 ml) ca. 80 kcal 60 bis 80 mg
Latte Macchiato (240 ml) ca. 120 kcal 60 bis 80 mg

Der Wert, der die meisten überrascht: Beim Koffein nehmen sich alle vier nichts. Ein Latte Macchiato ist nicht sanfter als eine Melange, er schmeckt nur so. Die Milch verändert den Geschmack, nicht die Wirkung. Wer Koffein wirklich reduzieren will, muss an der Bohne ansetzen, nicht an der Milch, wie im Artikel zum entkoffeinierten Kaffee beschrieben.

Häufige Fragen zur Wiener Melange

Was ist in Wiener Melange?

In einer Wiener Melange sind drei Dinge: kräftiger Kaffee, heiße Milch und eine Haube aus lockerem Milchschaum. Klassisch nimmt man einen Verlängerten, also einen Espresso, der mit heißem Wasser auf etwa 90 ml gebracht wurde. Dazu kommt die gleiche Menge Milch. Zucker kommt separat dazu, wenn man mag. Sahne oder Kakao gehören nicht in die klassische Melange, auch wenn es Varianten mit beidem gibt.

Was sind die Hauptzutaten von Wiener Melange?

Die Hauptzutaten sind Kaffee und Milch im Verhältnis 1:1. Konkret: rund 90 ml verlängerter Espresso und rund 90 ml Vollmilch, davon ein Teil als Schaum. Die Milch sollte 3,5 % Fett haben und nicht über 65 °C erwärmt werden. Mehr braucht es nicht. Die Melange ist eines der zutatenärmsten Kaffeegetränke Wiens. Genau deshalb hängt ihr Ergebnis so stark an der Qualität der Bohne.

Wie mache ich Melange?

Tasse mit heißem Wasser vorwärmen. Einen Espresso brühen und mit heißem Wasser auf etwa 90 ml verlängern. Die Milch auf 60 bis 65 °C erwärmen und nur leicht aufschäumen, sodass sie seidig bleibt. Wasser aus der Tasse kippen, Kaffee eingießen, Milch gerade und mittig dazugeben. Zum Schluss den restlichen Schaum als lockere Haube aufsetzen. Dauert etwa fünf Minuten und braucht keine Siebträgermaschine.

Was ist der Unterschied zwischen Cappuccino und Wiener Melange?

Der wichtigste Unterschied ist der Milchschaum. Beim Cappuccino ist er fest und cremig, liegt auf dem Kaffee und wird schräg eingegossen, damit die typische Marmorierung entsteht. Bei der Melange ist der Schaum locker und verbindet sich mit dem Kaffee, die Oberfläche bleibt gleichmäßig hellbraun. Dazu kommt die Kaffeemenge: Ein Cappuccino hat 25 bis 30 ml Espresso, eine Melange rund 90 ml verlängerten Kaffee. Deshalb schmeckt die Melange kaffeebetonter, obwohl sie insgesamt mehr Milch enthält.

Worin besteht der Unterschied zwischen einem Cappuccino und einer Melange?

Neben dem Schaum liegt der Unterschied im Mischungsverhältnis und im Gefäß. Der Cappuccino arbeitet mit etwa 1:4 zugunsten der Milch, die Melange mit 1:1. Der Cappuccino kommt in eine Tasse von 150 bis 180 ml, die Melange in eine dickwandige Tasse von 180 bis 200 ml. Kulturell kommt hinzu: In traditionellen Wiener Kaffeehäusern steht der Cappuccino oft gar nicht auf der Karte. Wer dort einen bestellt, bekommt in aller Regel eine Melange empfohlen.

Was ist der Unterschied zwischen Wiener Melange und Latte Macchiato?

Beide enthalten Espresso und Milch, aber in völlig unterschiedlichen Proportionen. Der Latte Macchiato arbeitet mit etwa 1:8 zugunsten der Milch und kommt in ein hohes Glas, in dem die drei Schichten sichtbar bleiben. Die Melange steht bei 1:1 in einer Tasse, ohne Schichtung. Beim Latte Macchiato führt die Milch, bei der Melange der Kaffee. Der Koffeingehalt ist bei beiden ähnlich, rund 60 bis 80 mg.

Welche Milch passt am besten in eine Wiener Melange?

Vollmilch mit 3,5 % Fett ist die klassische Wahl, weil Fett und Eiweiß zusammen den seidigen Schaum ergeben, den die Melange braucht. Wer pflanzlich möchte, greift zu einer Barista-Hafermilch: Sie schäumt stabil und ihre leichte Getreidesüße passt zu einer mittleren Röstung besser als Mandel- oder Sojadrinks, die den Kaffee schnell überdecken.

Wie spricht man Wiener Melange aus?

Französisch, nicht deutsch: „Melangsch", mit weichem g wie in Garage und der Betonung auf der zweiten Silbe. Das Wort ist aus dem Französischen entlehnt und heißt Mischung. Und es heißt immer die Melange, nie der.

Warum die Melange bleibt

Vierzig Kreationen mit Namen von Kaisern und Mönchen. Durchgesetzt hat sich das Getränk, das sich nie einen Namen gegeben hat, sondern nur eine Beschreibung.

Das ist die eigentliche Pointe. Die Kaisermelange ist heute eine Anekdote. Der Fiaker steht auf der Karte, damit ihn Touristen bestellen können. Geblieben ist der Kaffee, der seit fast zweihundert Jahren genau eine Aufgabe hat: dem Kaffee die Kanten zu nehmen, ohne ihn zu übertönen. Ein Cappuccino kann vieles besser. Das kann er nicht.

Die Melange ist der Beweis, dass eine gute Idee keine lange Zutatenliste braucht. Kaffee und Milch, dazu die Entscheidung, den Schaum in Ruhe zu lassen. Wer das zuhause hinbekommt, hat gleichzeitig gelernt, wie viel eine mittlere Röstung leisten kann, wenn man sie nicht zwingt, Espresso zu sein.